Adé Charleston, South Carolina – Ziel Beaufort, North Carolina

 

 

 

14.-16. April 2024 - von Charleston nach Beaufort, bzw. Cape Lokout

 

224 nm – gesamt 30.811 nm

 

 

 

 

Wir nehmen um 15 Uhr den Anker auf und fahren mit dem Strom zum Ausgang (Inlet) von Charleson. Wind war vormittags null, kam aber um die Nachmittagsstunden wie vorhergesagt.

 


 

 

 

 

Perfektes Segeln dann bei ruhiger Nachtfahrt.

Aber kalt war es.

Kam natürlich auch durch die Luftfeuchtigkeit auf dem Wasser. Da musste schon mal die warme Unterwäsche und die dicke Segelmontur incl. Mütze und Handschuh ausgepackt werden.

 

Tagsüber lachte die Sonne – und wärmte uns.

 

Und neben uns lachten ebenfalls eine große Schule von lustigen Delphinen. Mehr als eine Stunde spielten sie um uns herum. Schwammen im Bug Strudel, tauchten unter dem Schiff durch, stupsten sich gegenseitig an und sprangen aus dem Wasser. Immer wieder sooooo toll.

 

 

 

Spannend für uns waren auch Militär Boote, die wohl Übungen – Schießübungen machten. Somit war ein Seeraum von einigen hundert Meilen gesperrt. Ein Segler musste sich entfernen, wie wir auf dem AIS sahen. Wir waren zum Glück außerhalb des Sperrgebietes. Kontrolliert wurde es durch Patrouillen Schiffe rund um das Navy Boot.

 

Und man wurde per Funk informiert.

 

Wir kamen nachts an und schmissen erst einmal in der davor liegenden Bucht Cape Lookout den Anker.

 

 

 

Welch ein toller Ankerplatz !

 

Dünenlandschaft – Strand – Wildpferde.

 

Beim Frühstück begrüßten uns die Wildpferde und boten ein fotografisches Highlight.

 

Sie leben hier und sind dran gewöhnt, daß sie von Menschen spaziergehenderweise am Strand beobachtet werden - aber nicht zu dicht ! Halt Wildpferde.

 

 

 

 

Dann ging es am 19. April 2024  weitere 11 nm von Cape Lookout nach Baeufort zum Ankerplatz in den Tailor Creek

 

 

 

 

Ein sehr beliebter Ankerplatz dort. Voll war es. Wir waren um uns herum 5 Deutsche Segelschiffe und ein Schweizer.

 

Also

 

Wir genossen das Wiedersehen mit Freunden und lernten neue nette Seglerpaare kennen.

 

Per Wohnmobil besuchten uns die langjährigen Segler Helga und Jochen

 

 

 

Dianne – eine ehemalige Seglerin und jetzt “Mutter Theresa” von Beaufort/Morhead City für alle Segler mit jedwede Hilfeleistungen. Wir durften an ihre Adresse Teile schicken lassen.

Super nett und hilfsbereit.

Wir trafen uns mit ihr , Brenda und Bernd Seglerfreunde aus Hamburg, zum leckeren Essen

 

 

...und besuchten am nächsten Tag

 

den Meeressäugetierforscher Keith Rittmaster in seinem beeindruckenden

 

BONEHENGE WHALE CENTER

 

 

Ein Ausstellungsstätte und eine Forschungsort, in dem Keith mit seiner Frau und Helfern die Pflege und Untersuchung gestrandeter Exemplare, spezielle Wale, Delfine und Schweinswale unternimmt.

 

Eine Sammlung konnten wir uns somit ansehen.

 

Sehr beeindruckend.

 

 

 

 

Ach war das schön.

 

Wir trafen zum Schwätzchen und Bierchen:

 

SY-Altimate – Sabine und Norbert

 

SY-Prana Cat – Monika und Dominique

 

 

Sy-Sancara – Anna und Reinhard

Windig war es !

 

 

 

Auch in großer Runde zusammen mit

 

SY-Grenadi – Silke und Olaf

 

SY-Defanti -Steffi und Björn

 

SY-Pfadfinder – Monika und Thomas

 

 

 

Natürlich erschnupperte der Skibby die Musikveranstaltungen in der Front Street ,

 

die wir zusammen besuchten und Spaß hatten.

 

In Dominique - unten links - fand Herwig einen gleichgesinnten Musikfreund !!!

 

 

 

 

Beaufort, ist der drittälteste Ort North Carolinas, welchen wir wieder an den schönen gepflegten Häusern immer wieder entdeckten

 

 

Na, und hier wurde dem Skibby wieder mal gezeigt, daß es auch einfach geht.

 

In Deutschland würde man 2 Tage lang ein Gerüst erstellen.

 

Hier platscht man einfach die Leiter an die Hauswand und dann wird gestrichen.

 

1773

 

 

Schön war es in Beaufort.

 

 

 

Am Samstag, 27. April 2024 machten wir uns wieder die 11 nm auf gen Cape Lookout.

 

Natürlich ist das Wasser hier super klar – aber kalt.

 

Nach mehreren Wochen in dreckigem Hafenwasser (auch am Ankerplatz) machte der Skibby das Schiff wieder sauber und befreite den Rumpf vom Bewuchs .

 

 

 

Sonntag, 28. April 2025 – Beaufort/Cape Lookout, North Carolina nach Hampton, Virginia

 

222 nm (+11 +11 =) – Gesamt 31.055 nm

 

 

 

 

Auch bei dieser Tour erwarteten wir den richtigen Wind erst am Nachmittag und nahmen den Anker auf um 17 Uhr.

 

 

 

Ach Sonnenuntergang - immer wieder zu und zu schön

 

 

 

Erst kam der Wind lau und wir setzten unseren Blister. Aber natürlich in der Nacht legte der Wind zu und wir mussten unser gutes Stück einrollen. Ich hatte geschlafen und wurde natürlich geweckt.

 

Tja – aber bis ich in der Kleidung war bekam Rasmus die Backen sehr voll.

 

Dann passierte mir auch noch ein Misgeschick und die Schot rutschte aus meiner Hand und rutschte über die Winsch.

 

Mist.

 

Der Blister flatterte – Herwig bekam ihn kaum eingerollt. Dann wieder Knirsch und das gute Stück zerriss an vielen Stelle.

 

Somit haben wir eilig den Blister sofort herunter genommen und in der Segellast verstaut.

 

 

 

Fazit hinterher:

 

Das Material ist 16 Jahre alt, wir haben ihn viel benutz – zwar sorgfältig gepflegt – aber er ist halt aufgebraucht.

 

Das bestätigte uns auch ein Segelmacher, dem wir unser “gutes Stück” zeigten.

 

 

Einen neuen anfertigen lassen- Puh, hier werden schon hohe Preise aufgerufen.

 

Da lassen wir uns Zeit und recherchieren weiter.

 

Über den Teich geht es dann eben ohne “Leichtwindsegel”

 

 

 

Mein geliebter Blister :-((

Hat Worldi so wunderbar durch das Wasser gezogen !

 

 

 

Aus dem langen Wasserweg eintlang Norfolk Richtung Hampton begegnete uns dieses Wasserungehäuer – Ein U-Boot. Auch spannend zu sehen.

 

 

 

So, nun sind wir in Hampton, Virginia

 

Claro – neuer Staat – neue Anmeldung bei der CBP ROAM!

 

Kennen wir ja schon

 

 

 

Hier waren wir schon ein paar mal.

 

Der Ankerplatz ist in dem schmalen Hampton River.

 

Aber wenn man ganz durch fährt ist für einige Boote dort Platz zum ankern.

 

Wir sind teilweise das einzige Schiff, teilweise kommen am Wochenende ein paar dazu.

 

Wir genießen es hier sehr.

 

Es ist stadtnah

 

Die Downtown Hampton Marina ist direkt neben uns.

 

Der Dockmaster Danny ist super nett.

 

Wir können dort bequem

 

- das Dinghi paken,

 

- unsere Fahrräder unterstellen!

 

- die geräumigen Duchräume benutzen

 

- ebenfalls die Waschmaschine.

 

Und nette Restaurants und Old Hampten ist nahbei.

 

Wir hatten damals ??? schon das interessante Air & Space Science Center besucht.

 

Und nebenan das Hampton Carousel von 1921

 

 

 

Auf der Suche nach einem Hardwear Shop entdeckten wir Familie Patricks.

 

Neben wirklich vielen gut sortierten Waren – was immer das Bastlerherz erfreut -

 

war dieses tolle Regal mit all dem antiken Handwerkszeug .

 

 

 

 

Ach ja

 

Nun beginnen die letzten Tage der Vorbereitung

 

Am 16. Mai kommt Garry an Bord der Worlddancer 2

 

Er wird uns auf der Tour begleiten und unterstützen.

 

Ein sehr erfahrener Segler. Weltumsegler.

 

Wir kennen ihn schon lange und freuen uns riesig auf ihn.

 

Worldi wird bis dahin nochmal auf Hochglanz gebracht, vollgeladen und ist dann ready to go.

 

Hoffen wir auf ein gutes Wetterfenster ab dem 17./18. Mai – für 2.200 sm – zu den Azoren.

 

Dabei hilft uns auch Kurt, Segelfreund, der jetzt in Deutschland ist und uns zusätzlich (Iridium, SSB) mit Wetterinformationen füttert.

 

Kurt sagt, er macht uns gutes Wetter!

 

Na denn.

 

Schaun wir mal

 

Da war doch noch etwas - großartig -

Derby-Sieg.

Auch wenn es voraussichtlich nicht zum Aufstieg reicht.