San Blas Island hopping

 

Immer wieder warnt mich meine iPhone-Wetter-App. 

Als wenn die Regenzeit jetzt schon eingesetzt hat, und nicht erst im Mai !

Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, die Haut freut sich über den Feuchtigkeitszufluss. 

Aber es gibt noch einiges zu entdecken hier. Trotz warmer Regengüsse fast täglich zwischendurch.

 

Der Skibby sucht immer wieder neue Inseln und Routen raus

 

Somit besuchen wir Dog Island, vorher begutachten wir noch ein Riff durch unsere Schnorchelbrillen und erfreuen uns an schönen Korallen und diversen Fischen. Nix großes kommt mir vor die Flossen, zum Glück. Ist ja nicht wirklich mein Ding. Schnorcheln ist ok, aber mehr auch nicht.

 

Auch hier treffen wir  auf ein Deutsches Ehepaar,  die von Panama City kommend halt einen Tag über die San Blas schmettern. 

Wir versuchen uns an dem Standardessen hier – (Geburtstagsessen – brauchte nicht zu kochen )

Na ja, unsere Küche gefällt uns schon besser.

 

Vor der nächsten Insel 5 nm weiter können wir dann den Anker schmeissen und übernachten. Die gefällt uns aber gut.

North Lemon Cay oder auch Yansaladup.

Guter Ankerplatz zwischen den Riffen, nur ein paar Segelschiffe, nette kleine Häuschen und Zelte davor, alles sehr sauber und aufgeräumt. 

Auch da wieder, das waren doch deutsche Laute ?!? 3 Junge Mädels,  die ein paar Tage San Blas machen, einige Wochen durch Panama und Zentral Amerika reisen. Super. 

Na gut, nach 3 Tage nehmen wir den Anker auf und begeben uns auf eine ausgiebige Tour, vom Skibby gewünscht. 

 

Puerto Catie, Isla Catie, 2 kleine Inseln, Cayos los Grullos – 23 sm 

 

Das ist doch am Festland die einzige Straße

Dort kommen die Besucher an – unter anderem aus Panama City 

Puerto Catie

Dort warten die Lanchas, um sie auf die jeweiligen Inseln oder Segelschiffe zu bringen für ein paar Tage San Blas Adventure. 

Hier am Festland ist sonst nix. Von den Flüssen kommt das sandig braune Wasser. Hier machen wir wir nur einen kurzen Rundgang. Leider wird auch hier der ganze Müll angeschwemmt. Und da jetzt keine Autos mit Gästen kommt sind nur wenige Kunas anwesend. 

 

Die nächsten beiden Inseln, die wir avisieren, sind klein und mit niedlichen Häusern bewohnt, aber unmöglich dort safe zu ankern. Wir versuchen es jeweils, aber der Anker rutscht über die Steine. Da mögen wir nicht bleiben über Nacht. 

Also steuern wir Cayos los Grullos an.

Hier werden ein paar Hütten noch gebaut. Gäste sind nicht da, die Palmenblätter werden am Strand verbrannt. Ein Kuna gibt uns die Auskunft, daß er alleine dort schon seit 4 Jahren wohnt. Die Insel ist sauber und aufgeräumt. Wir liegen safe am Anker, obwohl die Nacht ein wenig schwellig ist.

 

North Lemon Cay/Yansaladup wird unser nächstes ja bekanntes Ziel und wir haben auch hier wieder netten Kontakt mit den umliegenden Segelyachten – sind ja nur 3 weitere. Und alle warten sie auf Gäste. 

Die Hütten, die von 2 Familien liebevoll betreut werden, sind fast immer ausgebucht. Das Essen schmeckt und es gibt einige Touren in die Umgebung. 

Wir lernen Katrin und Vani kennen.

 

Nach nettem Plausch laden wir sie zum Käffchen auf unser Boot ein. 

 

Unsere Tage sind ausgefüllt mit kleinen Bastel- und Säuberungsarbeiten, üblicher Haushaltskram wie waschen, backen, kochen und viel genüssliche baden und schnorcheln an den umliegenden Riffen.  

Herrlich. 

 

Wir fahren zum Beispiel zu dem kleinen Sandhaufen mit ein paar Büschen, der in fast greifbarer Nähe liegt. Traumhaftes dunkeltürkies Wasser wird durch den hellen Korallen/Sanduntergrund zum Eycatcher.  Im Laufe des Tage halten hier immer wieder kleine Ausflugsboote an und schütten die Gäste für eine kleine Besichtigung auf diese idyllische Insel. 

 

Aber oh Schreck, auch hier  hinterlassen sie  ihre Spuren.

 

Im letzten Abendlich an Bord bekommen wir hübschen Besuch

und so segeln die Kunas mit ihren Einbäumen. 

 

Sodele, das ist auch erst einmal die letzte Insel. Hier blieben wir eine Woche. 

 

Schließlich haben wir nun 5 Wochen hier verbracht und sind ordentlich gecruised. 

Wenn ihr die gelbe Linie verfolgen könnt.

 

Derweil wird nun geplant, recherchiert, gegrübelt, gegoogelt etc. 

Eine Entscheidung ist gefallen, wir werden auf den Hamburg Besuch dieses Jahr verzichten müssen. 

Wir haben einige Zeit damit verbracht, wie wir unseren Aufenthalt  hier weiterplanen. 

Langfristig – über die Hurrikan Saison von Juni bis November.

In Panama sind wir außerhalb der Zone und können hier bleiben (Schiffsversicherung und natürlich eigene Sicherheit)

Kurzfristig – wir haben nur 3 Monate Aufenthaltsgenehmigung (Stempel im Pass) 

Wie kommen wir damit über die nächsten Monate?

In den vielen Facebook Cruisers Gruppen können wir uns Ratschläge holen. Das ist immer toll und hilfreich. 

Wir werden also erst einmal Mitte Mai, wenn unsere 3 Monate abgelaufen sind, unser Schiff in die Linton Bay Marina legen, mit dem Bus nach Panama City und dann in den Flieger nach Columbien steigen. Cartagena und Medellin ist das Ziel.

Mittlerweile haben wir alles gebucht. 

Adventure in Columbien vom 11. bis 20. Mai.

Wir freuen uns sehr darauf.

Doch bis dahin sagen wir erst einmal Adé San Blas – wir kommen wieder.

 

 

 

 

Freitag, 15. April 2022 – San Blas, Chichime – nach Linton Bay, Puerto Linton – 45 sm

 

Die Bucht ist uns ja bekannt vom Ende Februar, als wir hier Worldi in der Marina parkten für den Trip nach Panama City und durch den Kanal.

Wir ankern geschützt in der Bucht und machen einige Spaziergänge,  aber so viel gibt es hier in der Umgebung nicht zu entdecken. Aber immer wieder gigantische Natur. 

Leider nur auf dem Wasser, wo auch hier die Schiffe verlassen und vergessen wurden. 

 

Casa X – wird seit 17 Jahren von Hans aus Holland geführt und bietet leckeres Essen und Getränke. Auch wir mussten uns mit unserem Dinghi durch das angeschwemmte Sargassum (Braunalgen) Teppich kämpfen. Eine Plage an allen Zentralamerika Ostküsten. 

 

Montag, 18. April 2022 – Linton Bay – Portobelo – 11 sm 

 

Wir wollen zwar in einer Woche wieder in Lonton Bay sein, um unser neues Segel in Empfang zu nehmen, machen aber einen kleinen Abstecher 

nach Portobelo

Einst war diese Bucht und dieser Ort  der größte spanische Hafen in ganz Zentral Amerika. Maultiere transportierten das Gold und die Edelsteine aus Peru und den umliegenden Ländern  nach Portobelo. Diese Bucht wurde von diversen Festungen bewacht und verteidigte. Die Reste davon werden wir noch besichtigen können. 

Wir lernen diesen kleinen bunten Ort kennen und schätzen.   So farbenfroh und freundlich wie die Häuser sind auch die Menschen. Afrokaribische Kunst wird sowohl auf den Bänken als auch in vielen kleinen Werkstätten und Shops dargeboten.  


 

Skibbi schleppt Einkaufstüten, aber gönnt sich einen ausführlichen Blick auf das geschickte Fussballspiel der Jugend. 

 

Faszination der Bänke

 

Wir freuen uns auf ein paar nette Tage hier. 

Werden das umliegende Natur und die Festungen besuchen. Schaun wir mal.