Nun ist schon eine so lange Zeit vergangen, in dem ich das Logbuch, den Blog, vernachlässigt hab. Mit vielen interessanten Erlebnissen und Eindrücken.
Die Aufarbeitung folgt nun.
06. und 07. Mai 2026 Besuch in Huelva/Spanien
Wir fuhren mit dem Flix Bus von Faro nach Huelva, um unsere lieben Segelfreunde Monica und Dominique auf deren Katamaran „Prana Cat“ dort in der Marina zu besuchen. Einen tollen Eindruck erhielten wir in diesen beiden Tagen von der pulsierenden Stadt und machten ebenfalles mit denen einen Ausflug nach El Rompido
12. Mai 2026 – Faro - Haul-in für Worldi und Crew
Endlich waren auch wir soweit, die Arbeiten waren gemacht und das Wetter wurde immer angenehmer für unsere weitere Tour.
Wir ließen den Anker fallen in dem Tiedenfluss vor der Stadt für ein paar Tage. Alles am Schiff war perfekt und funktionierte. Herrlich. Wir genossen das schwimmende Leben und konnten mit dem Dinghi nach Faro fahren, um die letzten notwendigen Besorgungen zu erledigen.
22.05.2026 – Ilha da Culatra, die 6 km lange Insel vor Faro/Olhao
Schon 2015 hat uns diese flache Düneninsel im Süden der Algarve im Nationalpark begeistert. Wir ankerten vor der Stadt Praia do Farol. Keine Autos, Sandwege, nette kleine Restaurants und super Strände an der Atlantikseite.
26.05.2026 – von Ilha da Culatra – nach Portimao/Ferragudo
39 nm – gesamt 36.997 nm
6 Uhr Anker auf, damit wir den guten Wind bis mittags nutzen konnten.
Noch der Captain ist glücklich, nach 9 Monaten und 5 Tagen wirder das Rauschen der Segel zu hören. So etwas nennt man Entzug.
Und wir genießen den Ankerplatz und das urige Fischförfchen gegenüber von Portimao – Ferragudo
28.05. bis 01.06.2026 – von Portimao – nach Porto Santo
496 nm – gesamt 37.493 nm
Ja, eigentlich....
war unser Ziel Azoren, jedoch der Wind stand so gut Richtung Porto Santo, die kleine schöne Insel vor Madeira. Dort waren wir vor 11 Jahren, unserem Beginn der langen schönen Tour.
Kalt wurde es.
Und kurze hohe Wellen.
Wo ist da der Spaß ??? – der kam bei mir erst am zweiten Tag auf.
A
ber wir blieben in Aktion durch immer wieder auffrischende und abflauende Winde. Die Genua zog uns, mal eingerefft mal ausgerefft. Wir sahen es ebenfalls als check des Materials. Segel sowie auch Kuschelmützen.
Man gewöhnt sich an kurze Schlafpausen, die anfänglich einer Fahrt dann schwerlich erholsam waren.
Der Vollmond wollte nicht so richtig hinter den Wolken hervorkommen, jedoch
reichte das Licht für die 4 Nächte. Und die blinden Passagiere schlichen an Deck.
Wir ankerten außerhalb des Hafenbeckens und genossen die ruhige See.
Mit dem Scooter ging es 2 Tage durch die interessante, aber karge Landschaft von Porto Santo. Das einige Grün war der Golfplatz dort.
Auch hier trafen wir liebe Segelfreunde Imke und Ulli mit ihrer „Eiland“. Unter anderem, denn hier gab es erfreulicherweise Seglertreff in der Hafenbar.
Wir verewigten uns auf der Hafenmauer. Unsere Zeichnung von 2015 war schon verschwunden, das von unseren Segelfreunden Balou und Flying Fisch war noch da . Hoffentlich hält diese länger.
06.06. bis 10.06.2026 – von Porto Santo – nach Santa Maria/Azoren
516 nm – gesamt 38.009 nm
flott stampfte Worldi durch den Atlantik in den 90 Stunden, die Segel zogen gut, der frische Antifouling Rumpf gab genügend Speed und wir genossen die 3 ½ Tage.
Natürlich toll – wir erreichten das Ankerfeld morgens um 3 Uhr.
aber die umliegende Landschaft am nächsten Tag war faszinierend …. grün :-))
und das Wasser kristallklar.
Santa Maria ist die älteste Azoreninsel und die sonnigste.
Ja, daß haben wir in den letzten Tagen erlebt. Auf den Azoren regnet es sehr häufig, wenn auch nur kurz.
Mein Eindruck noch, daß es sehr friedlich und natürlich hier ist. Die Häuser super gepflegt, in den Gärten wird Gemüse und Obst angebaut, Die Felder werden von Kühen aller Farbkombinationen begrast, ob auf flache Flächen oder steile Hügel hinauf auf die Berge.
Wir parkten Worldi im kleinen Hafen.
Auch hier ließen wir es uns nicht nehmen, per Roller die Insel zu durchstöbern.
5991,
5844, 5863, 5889, 5918, 3543, 3540, 5995, 5999,
und in einem kleinen Dörfchen wurde ein Schwein gegrillt, was uns köstlich mundete.
Auch hier freuten wir uns sehr über die Seglergemeinschaft, trafen Markus hier wieder mit seiner „Nambawan“, den wir schon in Faro auf der Werft kennengelernt haben. Klaus war sein Mitsegler. Super nett.
…..dann lernten wir kennen:
„Waveguide“ aus Norwegen , Nele und Fabian mit ihrer „Adelie“ aus Österreich, Marina und Ari aus Holland, die uns köstlich einen Abend bewirteten auf ihrer „Op de Liefde“. Und endlich einmal sind sie auch Fussball begeistete Segler.
16.06. und 17.06.2026 – von Sant Maria nach Terceira, Praia da Vitoria
147 sm – gesamt 38.156 nm
einen gut 24 Stunden Segeltrip mit gutem Wind brachte uns zur Insel Terceira.
Zur östlichen Stadt/Ankerbucht nach Praia da Vitoria, ein kleiner historischer Küstenort. Gefiel uns super gut – wir kommen wieder.
2 Tage haben wir ein Auto und nutzen dieses wieder sowohl für eine Inselrundfahrt als auch 18 Loch Golfen. Ein wunderschöner Platz
6092. 6095, 3622, 6185, 3652
25.06.2026 – Terceira – von Praia ds Vitoria nach Angra do Heroismo
14 nm – gesamt 38.170 nm
Angra do Heroismo ist sozusagen die Hauptstadt und größte Stadt auf Terceira. Wir ankern in der wunderschönen Bucht vor dem Hafen.
F93....
Vom 19.-28. Juni ist hier ein riesiges Festival „Sanjoaninas“
Die ganze Stadt ist geschmückt. Jeden Tag ist Programm für die Besucher und Bewohner. Segelregatter, Volkslauf, Bühnen mit Volkstanz und Lifemusik bis spät in die Nacht, Sportprogramm in vielen Disziplinen bis hin zum Schachturnier und natürlich Messen in der wunderschönen Kirche. bietet am Am letzten Tag der Umzug durch die Stadt ist das Highlight.
Wir schmeissen uns in Getümmel. Auch das traditionelle Bullentreiben darf nicht fehlen.
3616, 3705, 3707, 3678
Natürlich sind wir auch dabei
Wir genießen den Trubel, nehmen auch ruhige Tage mit faulenzen und lesen
an Bord. So geht es erst einmal hier weiter.
Am 22. Juli kommen Tochter Miriam, Kai und Timo hier zubesuch zu einer schönen Urlaubswoche. Dann werden wir mit dem Auto weitere Highlights der Insel ansteuern. Ob wir zwischendurch
nochmal zu einer anderen Insel segeln wäre möglich – je nach Wind und Wetter.
Schaun wir mal
